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| 20.01.2010 | 14:17 Uhr | << zurück | |
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Seit 2000 beackern die Krefelder NEW DAMAGE das Musikbusiness und diese Erfahrenheit klingt auf dem mittlerweile fünften Album "Ze´eb And Oreb" auch unüberhörbar durch! So unterschiedliche Wolf und Rabe (so die wörtliche Übersetzung des Titels aus dem arabischen Bibel-Fundus) auch sein mögen, NEW DAMAGE haben ihren roten Faden gefunden, auch wenn das "Gerade-heraus" gerne einmal mit dem "Um die Ecke" kombiniert wird. Hauptzutat ist furztrockener Neo-Trash, der genug Groove unter der Haube hat, um diverse Amis das Fürchten zu lehren. Die Gitarren sägen wie bei Pantera, die Melodien bedienen sich bei diversen Nu Metal-Größen, dennoch wird das Klangbild immer wieder durch proggige Einschübe und leise Passagen unterbrochen. Dadurch bleibt die Spannung konstant und die acht Tracks durchweg gelungen. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Gesang von Ingo Bajonczak, der sicherlich mit den frühen Life Of Agony-Alben unter dem Kopfkissen eingeschlafen ist. Das kann man mögen, muss man aber nicht, dennoch ist hier unbestreitbar, dass der Gesang sich nahtlos in die musikalische Ausführung einfügt. Mit ´Mosper Whinster´ gibt es auch noch einen Fast-Forward-Kracher zu bestaunen, der selbst auf alternativen Tanzfluren für Begeisterung sorgen könnte. Aus äußerst gelungen darf übrigens noch die glasklare Produktion angeführt werden, die charakteristisch, scharf und zielsicher aus den Lautsprechern zischt. Genau der richtige Sound-Ansatz für solch groovenden Metal… NEW DAMAGE sollte der Scheuklappen-befreite Metal-Fan unbedingt im Auge behalten!
(Michael Päben) 9 Punkte Quelle: Legacy-Magazin, Nr. 64, Ausgabe 1/2010; S. 168
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